Wann lohnt eine Umschuldung?

Eine Umschuldung ist insbesondere dann interessant, wenn der Dispokredit ausgereizt und eine Rückzahlung in absehbarer Zeit nicht möglich ist. Die meisten Banken verlangen für eine Überziehung enorme Zinsen, weshalb ein Ratenkredit in solchen Fällen deutliche Einsparungen bringt. Auch für Inhaber von Altkrediten kann sich eine Umschuldung finanziell auszahlen. Die Zinsen für Ratenkredite sind aktuell sehr günstig, wie der Vergleich unter www.kreditvergleichkostenlos.de zeigt.

Aktuelle Niedrigzinsphase ausnutzen

Die derzeitige Niedrigzinsphase macht sich vor allem bei den Ratenkredit bemerkbar. Dabei können vor allem die Direktbanken mit günstigen Angeboten punkten. Auf der Webseite von guenstige-kredite.com finden sich Ratenkredite über 5.000 Euro mit einer Laufzeit von 36 Monaten bereits für einen effektiven Jahreszins ab 5 Prozent. Bei einem Vergleich wird grundsätzlich zwischen:

  • Krediten mit bonitätsabhängigem Zinssatz
  • und bonitätsunabhängigen Krediten

unterschieden werden.

Bonitätsabhängige Kredite zeichnen sich durch einen niedrigen Einstiegsszinssatz aus. Allerdings haben Kreditnehmer mit bestehenden Verbindlichkeiten zumeist keine Top-Bonität, sodass diese Kredite im Endeffekt recht teuer werden können. Deshalb ist es ratsam, für die Umschuldung auf einen Ratenkredit mit bonitätsunabhängigem Zinssatz zurückzugreifen.

Kündigung von laufenden Krediten

Ob sich eine Umschuldung von bestehenden Krediten lohnt hängt auch von den Kosten bei einer vorzeitigen Kündigung ab. Bei Ratenkrediten, die nach 10. Juni 2010 geschlossen wurden, gilt die neue Verbraucherkreditrichtlinie. Bei einer Restlaufzeit von mehr als 12 Monaten darf die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von 1 Prozent des noch offenen Kreditbetrags erheben. Im Falle einer kürzeren Restlaufzeit liegt diese bei maximal 0,5 Prozent. In vielen Fällen ist eine vorzeitige Rückzahlung des Kredits auch kostenlos möglich. Damit sich die Umschuldung lohnt, muss der effektive Jahreszins des neuen Kredits deutlich unter dem des alten liegen.

Eine Umschuldung kann sich zudem lohnen, wenn die Raten des bestehenden Kredits zu hoch angesetzt wurde. Durch ein neueres Darlehen mit entsprechend langer Laufzeit lässt sich die monatliche Belastung deutlich reduzieren. Gleiches gilt auch für den Fall, dass mehrere Verbindlichkeiten in einen Ratenkredit zusammengefasst werden.

Tipp: Bei der Beantragung eines Ratenkredits sollte als Verwendungszweck immer „Umschuldung“ angegeben werden. Ansonsten geht die Bank von einem zusätzlichen Kredit aus und lehnt die Anfrage unter Umständen ab, da zwei Kredite die Bonität des Antragstellers übersteigen.