Kredit für Forex?

Kredite können dank niedriger Zinsen recht günstig aufgenommen werden. Wer ein Haus baut oder auf andere Weise in eine Immobilie investiert, der profitiert von sehr niedrigen Zinsen im Bereich Immobilienkredite. Die Zinsen sind hier besonders niedrig, weil die Bank die Immobilie im Falle eines Kreditausfalls verkaufen kann. Ein Konsumentenkredit in Form eines klassischen Ratenkredites ist da schon teurer. Die Zinsen sind hier höher, weil das Geld nicht direkt in ein wertbringendes Gut investiert wird. Wer sich beispielsweise einen neuen Fernseher oder ein Auto über einen Kredit kauft, der investiert nicht wirklich in Gegenstände, die im Wert wachsen oder ihren Wert behalten. Die Zinsen sind hier entsprechend höher.

Wie sieht das jetzt aus, wenn mit einem Kredit aktiv auf dem Devisenmarkt spekuliert wird? Beim so genannten Cfd Trading sind die Einstiegshürden relativ niedrig. Mit einer bestimmten Menge an Kapital kann auf fallende und steigende Kurse von Währungen gesetzt werden. Trifft die prognostizierte Veränderung ein kann das eingesetzte Kapital vermehrt werden. Der Handel findet mit Hilfe von Forex Brokern statt.

Dadurch können auch private Kleinanleger schnell und unkompliziert in den Markt einsteigen. Doch sollte man einen Kredit für den Forexhandel aufnehmen? Die Antwort muss klar nein lauten. Bei Investments dieser Art besteht immer auch die Gefahr, die Einlagen zu vermindern oder ganz zu verlieren. Es gibt also ein beträchtliches Risiko.

Wenn es sich bei den Verlusten auch noch um geliehenes Geld handelt sind die Auswirkungen umso fataler. Es fallen weiter Zinsen und Tilgung an, obwohl das geliehene Geld schon längst nicht mehr verfügbar ist, sondern am Markt verzockt wurde.

Rein praktisch gesehen ist es möglich, mit einem Ratenkredit in den Devisenhandel einzusteigen. Banken vergeben kleinere Summen bei guter Bonität auch ohne Nachweis, wofür das Geld verwendet wird. Ob man es jetzt in einen Fernseher oder in Devisengeschäfte investiert interessiert die Bank nicht.

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