Kurzzeitkredit & Ratenkredit: Wann lohnt sich welche Variante?

In den vergangenen Jahren hat die Finanzbranche die Palette an Kreditangeboten erheblich ausgeweitet, sodass sich nahezu für jeden Bedarf eine maßgeschneiderte Finanzierung finden lässt. Wer einen Kredit aufnehmen möchte, steht also oft vor dem Problem, dass er nicht weiß, für welches Angebot er sich entscheiden soll. Das gilt vor allem, wenn es um die Frage geht, ob ein Minikredit als Kurzzeitkredit oder ein Ratenkredit die bessere Alternative ist. Denn bei einem Kurzzeitkredit liegen die Zinsen in aller Regel deutlich über dem Zinssatz eines Ratenkredites. Obwohl der Ratenkredit für den Kreditnehmer günstiger ist, hat dieser jedoch einen erheblichen Nachteil: Er hat eine vergleichsweise lange Laufzeit, die der Kreditnehmer vielleicht gar nicht benötigt.

Unter diesen Voraussetzungen können Verbraucher einen Kredit aufnehmen

Ganz gleich, für welche Variante sich der Verbraucher entscheidet: Er muss in jedem Fall über ein geregeltes Einkommen verfügen und dies anhand der Lohnabrechnungen nachweisen können. Während für einen Kurzzeitkredit unter Umständen bereits das Gehalt eines Auszubildenden ausreicht, liegt das geforderte Mindesteinkommen für einen Ratenkredit höher, weil eben auch die Kreditsummen größer sind.

Der größte Unterschied zwischen einem Kurzzeitkredit und einem Ratenkredit besteht in der Höhe der Kreditsumme sowie der Laufzeit. So liegen die Darlehensbeträge bei einem Kurzzeitkredit üblicherweise im drei- oder im unteren vierstelligen Bereich. Klassische Ratenkredite werden hingegen in den seltensten Fällen über derart geringe Summen angeboten. Während ein Ratenkredit über eine Laufzeit von mindestens 12 Monaten vergeben wird, muss ein Kurzzeitkredit in der Regel innerhalb von einem bis 3 Monaten zurückgezahlt werden.

Minikredit: Achtung vor Zusatzkosten und Einschränkungen

Bei vielen Anbietern gibt es allerdings die Möglichkeit, die Laufzeit gegen eine zusätzliche Gebühr auf bis zu ein halbes Jahr auszudehnen. Genau diese horrenden Gebühren machen den Minikredit als Kurzzeitkredit für die Kreditgeber so lukrativ und genau deshalb raten Spezialseiten wie www.minikredit-kurzzeitkredit.com dem Verbraucher, auch solche Features wenn immer möglich weitgehend zu verzichten.

Neukunden haben in der Regel nicht die Möglichkeit, den vollen Kreditrahmen auszuschöpfen. Bei nahezu allen Anbietern von Kurzzeitkrediten gilt ein Limit für Erstkunden. Erst wenn ein oder zwei Kredite in Anspruch genommen und innerhalb der Frist komplett zurückgezahlt wurden, wird dieses Limit aufgehoben.

Bei einem Ratenkredit ist die Laufzeit des Darlehens in erster Linie davon abhängig, wie hoch der Darlehensbetrag ist und welche monatlichen Raten der Kreditnehmer zurückzahlen kann. Bei hohen Kreditsummen, wie es etwa bei einer Immobilienfinanzierung der Fall ist, kann sich die Laufzeit sogar über mehrere Jahrzehnte erstrecken.

Kurzzeitkredit: Was ist mit den Sicherheiten?

Bei einem Kurzzeitkredit mit einer überschaubaren Laufzeit reicht dem Finanzdienstleister der Nachweis eines geregelten Einkommens meist als Sicherheit aus. Auch auf eine Schufa-Abfrage verzichten viele Anbieter. Das hat nicht zuletzt den Grund, dass viele Anbieter von Online-Krediten ihren Sitz im europäischen Ausland haben, wo es vergleichbare Auskunfteien nicht gibt. Bei einem klassischen Ratenkredit ist die Bewilligung abhängig vom Ergebnis der Schufa-Abfrage. Zudem wird verlangt, dass der Kreditnehmer in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis beschäftigt ist und entsprechende Sicherheiten für den Kredit vorweisen kann. Abgesichert werden kann der Kredit in Form von Sachwerten oder durch das Stellen eines Bürgen, der bei einem Ausfall in die Haftung genommen wird.

Fazit: Kurzzeitkredit sinnvoll oder nicht?

Der Minikredit als Kurzzeitkredit stellt eine hervorragende Alternative dar, um einen kurzzeitigen finanziellen Engpass zu überbrücken. Wer größere Summen benötigt (oder Konsumgüter finanzieren möchte), sollte sich hingegen besser für einen Ratenkredit entscheiden – nicht zuletzt, weil dieser, von der Zinslast her gesehen, auf Dauer natürlich wesentlich günstiger ist.